Bücher FreudeHoch10 Band 1 und 2 von Merle Winter – Geschichten und Reflexionsfragen zu Glaubenssätzen und innerer Veränderung

Glaubenssätze verändern – warum sich nichts verbessert

…und wie du deine Glaubenssätze nachhaltig verändern kannst

„Ich lass′ los, lass′ jetzt los.
Die Kraft sie ist grenzenlos.“
(Lass jetzt los – Die Eiskönigin)

Dieses Lied kennen fast alle. Und genau diese Zeilen sind wie ein sanfter Startpunkt:
Sie erinnern daran, dass wir innere Fesseln lösen können – dass alte Glaubenssätze, die uns klein halten, nicht für immer bestimmen müssen, wer wir sind.
Es ist der Moment, in dem wir spüren: Da ist etwas, das losgelassen werden will – und wir dürfen es loslassen.

Kennst du das?
Du verstehst, warum du in bestimmten Situationen so reagierst.
Du weißt, woher es kommt.
Du kannst es erklären – dir selbst und anderen.

Und trotzdem
ändert sich nichts.

Ich erlebe das immer wieder – in meiner Begleitung, aber auch aus meinem eigenen Leben.
Verstehen fühlt sich erst einmal gut an. Es bringt Ordnung. Erleichterung. Dieses Ah, deshalb also.

Aber so ehrlich müssen wir sein:
Nur weil wir etwas verstehen, verändert es sich noch lange nicht.

Warum Erkenntnis allein oft nicht reicht

Unsere Glaubenssätze sind nicht plötzlich da.
Sie entstehen über Jahre.

• durch Erfahrungen
• durch Worte anderer
• durch Situationen, die sich immer wieder ähnlich anfühlen
• durch das, was wir über uns selbst gelernt haben zu glauben

Diese inneren Sätze bestimmen,
wie wir handeln,
wie wir fühlen,
wie wir auf andere reagieren.

Und selbst wenn wir sie heute erkennen,
laufen sie oft weiterhin automatisch im Hintergrund.

Wie eine alte Playlist, die wir längst kennen –
aber trotzdem jeden Tag wieder hören.

Der wahre Ursprung liegt meist tiefer

Was es zusätzlich schwierig macht:
Wir erkennen häufig nur einen einzelnen Glaubenssatz.
Aber selten das ganze Konstrukt dahinter.

Denn Glaubenssätze stehen fast nie für sich allein.
Sie hängen zusammen.
Verstärken sich gegenseitig.
Bilden ein inneres Netz aus Erfahrungen, Emotionen und Überzeugungen.

Dieses große Ganze allein zu entwirren, ist oft kaum möglich.
Nicht, weil du etwas falsch machst –
sondern weil innere Prozesse komplex sind.

Genau hier kann Begleitung so Vieles vereinfachen.
Ein Blick von außen.
Ein Mitfühlen.
Ein Zusammenfügen der Puzzleteile, die du selbst kaum sehen kannst.

Eine sanfte Übung zur Glaubenssatz-Bearbeitung

Wenn du beginnen möchtest, bewusster mit deinen Glaubenssätzen zu arbeiten, lade ich dich zu dieser Übung ein.
Ohne Druck. In deinem Tempo.

• Schreibe einen Glaubenssatz auf, der dich immer wieder begleitet
• Frage dich ehrlich: Denke oder fühle ich das wirklich so?
• Spüre nach: Von wem stammt dieser Satz eigentlich?
• Fühle in dich hinein: Passt er heute noch zu mir?
• Formuliere einen neuen, stimmigen Satz für dich

Und jetzt kommt der Teil, den viele unterschätzen:
Die neuen Sätze brauchen Wiederholung.

• lies sie regelmäßig
• sprich sie laut aus
• sing sie
• arbeite mit dem Spiegel
• nimm sie auf und hör sie dir an

Jeden Tag. Ständig. Immer.
Die alten Glaubenssätze hast du dir jahrelang erzählt. Durchgehend. 24/7.
Es ist nur logisch, dass eine einzelne Erkenntnis nicht reicht, um alles zu verändern.
Veränderung entsteht durch Übung.

Hier
findest du übrigens meinen Artikel „Dranbleiben bei Veränderung“

Eine Übung für deinen Alltag

Glaubenssätze zeigen sich nicht nur in Gedanken –
sondern ganz deutlich im Körper.

Achte in unangenehmen Situationen bewusst darauf:

• Wo im Körper macht sich etwas bemerkbar?
• Enge, Druck, Ziehen?
• Unruhe oder Schwere?

Dieses Gefühl ist kein Feind.
Es ist dein Warnsignal.

Genau hier greift gerade ein alter Glaubenssatz, der nicht mehr zu dir passt.

Wenn du diesen Moment bewusst wahrnimmst,
unterbrichst du den Automatismus.
Du schaffst Abstand zwischen Reiz und Reaktion –
und genau dort entsteht Veränderung.

Manchmal hilft eine Geschichte mehr als jede Analyse

Als Beitragsbild siehst du meine Bücher.

Darin erzähle ich Geschichten aus meinem Leben.
Ehrlich. Ungefiltert. Und so, dass sich fast jede*r irgendwo wiederfindet.

Nicht, weil unsere Leben identisch sind –
sondern weil die inneren Themen oft dieselben sind.

• sich selbst klein halten
• funktionieren statt fühlen
• alte Rollen weiterspielen
• Erwartungen erfüllen, die nie die eigenen waren

Und was entsteht daraus?
Unsicherheiten.
Überforderung.
Das Gefühl, nicht genug zu sein.

Zu jedem Kapitel gibt es Reflexionsfragen.
Und manchmal passiert genau dort etwas Entscheidendes:

Ein alter, nicht dienlicher Glaubenssatz wird sichtbar.
Einer, den wir so lange mit uns getragen haben,
dass wir ihn für selbstverständlich hielten.

Diese Fragen helfen zu erkennen,
womit wir uns selbst einsperren –
oft unbewusst.

Und all das Alte darf gehen.
Nicht, weil es falsch war.
Sondern weil es seinen Zweck erfüllt hat und jetzt nicht mehr zu dir passt.

Damit du dich wieder auf dich und dein Leben besinnen kannst.
In Leichtigkeit.
Frei.
Und wirklich bei dir. Für dich.

Du musst da nicht alleine durch

Beim Aufspüren alter Glaubenssätze
und beim Entwickeln neuer, stimmiger innerer Sätze
stehen wir uns oft selbst im Weg.

Nicht aus Absicht.
Sondern weil wir mittendrin stecken.

Genau dabei kann ich dich begleiten.
Beim Erkennen.
Beim Sortieren.
Beim Neu-Ausrichten.

Manchmal mit schnellen Lösungen,
aber definitiv mit Tiefe, Klarheit und einem liebevollen Blick auf das, was wirklich wirkt.

Verstehen ist ein Anfang.
Veränderung entsteht durch Übung –
und manchmal durch jemanden, der neben dir sitzt und mit dir hinschaut.

Und wenn du meine Unterstützung brauchst, findest du hier alle Infos zu meiner Begleitung.

Foto: @ul.rike.schacht